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Mittwoch, 06. November 13

Jeder dritte Brand durch defekte Elektroinstallation verursacht?

Elektrischer Strom - defekte Elektroanlagen und Elektrogeräte - ist als einer der Hauptverursacher von Bränden anzusprechen. Er zündet jährlich wenigstens 34% aller Brände in Österreich.

Und das sind rund 2.750 Brände! Diese stromgezündeten Brände fordern rund 34 Menschenleben und verursachen einen Schaden von etwa 99,6 Mio Euro.

Strom als Zündquelle von Bränden wird er aber statistisch nur in viel zu geringem Umfang erfasst. Die  Öffentlichkeit kann also von den tatsächlichen Brand- und Opferzahlen nichts wissen. Schuld an diesem  Informationsdefizit sind zwei fehlerhafte Statistiken. Damit man zu echten Brandursachen- und Opferzahlen kommt, müssen sie von Experten interpretiert werden. Mit einer durch Faktenwissen sensibilisierten Öffentlichkeit ließen sich diese Opferzahlen drastisch reduzieren.
Vorab das Ergebnis einer Zusammenfassung der ergänzten und interpretierten Statistiken:

  • Bei rund 8.000 Bränden zählen wir in Österreich jährlich nicht nur die 40 bis50, die in der Brandopferstatistik ausgewiesen sind, sondern insgesamt 80 bis 100 Brandtote.
  • Nach der Brandstatistik werden nur 12% aller Brände elektrisch gezündet.Tatsächlich sind es mindestens 34%.
  • Logischer Schluß: rund 34 Menschen müssen jährlich sterben, weil elektrischer Strom Brände gezündet hat. Zählt man zu diesen Opfern noch die 10 bis 12 Menschen, die jährlich an Stromschlägen sterben hinzu, fordert elektrischer Strom pro Jahr 45 bis 50 Menschenleben!

Die Details:
Die Statistik „Todesfälle durch Feuer und Rauch“ zählt nur die Menschen, die direkt am Brandort verstorben sind (jährlich ca 40 bis 50), als „Brandtote“. Von denen, die den Brand vorerst mit Verletzungen überlebt haben, erliegen mindestens ebenso viele den Spätfolgen in den Krankenhäusern.

Nach meiner Schätzung (Erfahrungswerte) fordern jährlich rund 8.000 Brände also etwa 80 bis 100 Menschenleben.Die Statistik „Brände und Brandschäden nach Art der Zündquelle“ nennt bei nur 12% aller Brände elektrische Energie als Zündquelle. Bei 28% aller Brände bleibt die Brandursache unbekannt. Grund für die mangelhafte Aufklärung der Brandursachen sind mangelnde materielle und personelle Ressourcen der Brandermittler.

Nach meiner Schätzung (Erfahrungswerte) werden 70% bis 80% der Brände, deren Zündquelle unbekannt geblieben ist, auch elektrisch gezündet. Daher kommen zu den in der Statistik ausgewiesenen 12% noch 22% hinzu. Das sind dann in Summe: 34%.

Vorsichtiger Umgang mit elektrischen Strom sollte selbstverständlich sein. Sichere Elektroanlagen sind lebenswichtig. Zur Brandverhütung und aus der Sicht der Feuerwehr rate ich daher dringen d zur regelmäßigen Überprüfung von Elektroanlagen mit Elektrobefund in Wohnungen (zumindest bei jeder Neuvermietung), einfach ob die elektr otechnische Sicherheit gegeben ist, ob Drahtbrüche vorliegen, ob Halogen-Spotleuchten richtig eingebaut sind oder ob auch das Fernsehgerät richtig positioniert und gewartet ist. Auch Hausanlagen sollten regelmäßig überprüft werden. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, daß durch elektrische Defekte verursachte Brände und damit auch die Opferzahlen dras tisch reduziert werden. Veraltete, unsichere Anlagen sollten saniert werden. Ideal wäre eine Evaluierung sowohl der Haus-, als auch der Wohnungsanlagen in einem Zeitraum von 10 bis 20 Jahren, verbunden mit einer Nachrüstung auf den aktuellen Stand der Technik.

Statement von Dipl.Ing. Dr. Friedrich Perner, Branddirektor Wien, im Zuge der Sicherheitswoche zur Landesinnung Wien der Elektro-, Gebäude-, Alarm-und Kommunikationstechniker.

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